Nordwest Sonntagsblatt

Sport: Zugegeben, noch reicht der Schnee nicht. Aber üben kann man schon mal für den Ski- Langlauf. Seite 3 Tier: Ein entzückendes Singsittich-Paar sucht lie- be Menschen, die sich mit anspruchsvollen Vögeln auskennen. Seite 5 Die 175. weltweite Alli- anzgebetswoche vom 10. bis 17. Januar steht unter dem Thema „Lebenselixier Bibel“. Seite 15 Der Brexit geht auch an Ostfriesland nicht spur- los vorbei. Ein Video zeigt ganz neue Perspektiven auf. Seite 23 Nr. 2 / 10. Januar 2021 Telefon (0 44 21) 4 00 86 -29 www.nordwest-sonntagsblatt.de Christa Czelinski hat den Verein „Harmony für Togo“ e.V. gegrün- det. Seite 19 Es bleibt bedeckt bei Temperaturen von 0 bis 2° C. Später regne- risch. Böen können Geschwindigkeiten zwischen 30 und 49 km/h erreichen. Im Gespräch Foto: Rike/pixelio Friesland. (gms) Die Buslinien im Landkreis Friesland verkehren ab Montag, 11. Januar wieder nach Schulfahrplan, da es sich bei der Aussetzung des Präsenzunterrichts nicht um verlängerte Fe- rien handelt. Verstärkerbusse: Auf- grund der vom Kultusmi- nisterium vorgegebenen Unterrichtszenarien C bzw. B, werden nächste Woche ausschließlich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen und ab 18. Januar zusätzlich Grundschülerinnen und Grundschüler, hier jedoch nur halbe Klassen, einen Präsenzunterricht wahr- nehmen. Somit wird eine schwächere Auslastung der Busse erwartet und Verstärkerbusse zunächst nicht eingesetzt. Die Auslastung wird weiterhin täglich geprüft, so dass bei Bedarf, umge- hend die Anzahl der Busse durch Verstärkerbusse wieder erhöht wird. Zur Taxibeförderung: Eltern und Erziehungs- berechtigte, deren Kinder ab der kommenden Woche mit dem Taxi zur Schule (Abschlussklasse oder Notbetreuung) befördert werden, können sich bei Fragen direkt an den Landkreis oder das beauf- tragte Taxiunternehmen wenden, wenn eine kurz- fristige Information über die Schule nicht möglich ist. Buslinien im Landkreis fahren nach Plan Schülerbeförderung in Friesland Wilhelmshaven. (gms) Noch ist nicht klar, wann in Wilhelmshaven auch im Impfzentrum die ersten Impfungen durch- geführt werden. Dennoch laufen die Vorbereitungen. Da durch die Aufnahme der Impftätigkeit mit einem erhöhten Fahrzeug- verkehr in der Güter- und der Ladestraße gerechnet wird, wird der Bereich ab der kommendenWoche vo- rübergehend als Zone 30 ausgeschildert. Die Be- schilderung erfolgt an den Eingängen der Güterstra- ße im Bereich Ebkeriege und Peterstraße und am Eingang der Ladestraße im Bereich des Banter We- ges. Um die Sicherheit des Verkehres zusätzlich zu gewährleisten, werden Haltverbotsschilder im Bereich des Impfzentrums in der Güterstraße 48a an- gebracht. Zone 30 in der Güter- und Ladestraße Verhalten, zieht sich zu- rück, schläft nicht mehr, trinkt zu viel Alkohol und so weiter. Wichtig ist es in dieser Situation, Kontakte zu halten und sich nicht zu- rückzuziehen. Man kann sich nicht mit vielen Leu- ten treffen, aber vielleicht sind Online-Meetings oder Telefongespräche möglich. Man sollte ganz aktiv gegen die Vereinsamung angehen. Gesunde Ernährung ist ebenfalls wichtig, Sport, gesunder Schlaf und gere- gelte Tagesstrukturen. Auch wenn man nicht per- manent fröhlich durch die Gegend spazieren kann, sollte man sich auf die positive Sachen konzent- rieren. Pläne machen: Wo fahre ich in den Urlaub hin? Aktiv bleiben und Auch jede Pandemie hat mal ein Ende Positiv denken! Wilhelmshaven/Fries- land. (gms) Aufgrund der anhaltenden Einschrän- kungen der Tourismus- branche in der Corona- Krise wird die Antragsfrist für die Corona-Hilfen für öffentliche Tourismusorga- nisationen bis zum 28. Feb- ruar verlängert. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Tourismusbranche steht mit dem seit November gel- tenden Lockdown vor rie- sigen Herausforderungen, die aus eigener Kraft oft nicht zu bewältigen sind. Hier gilt es nun, das er- folgreiche Hilfsangebot aus dem Herbst 2020 schnell, einfach und unbü- rokratisch fortzusetzen.“ Im September des ver- gangenen Jahres hatte das Niedersächsische Ministe- rium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digi- talisierung ein insgesamt 120 Millionen starkes Co- rona-Hilfsprogramm für Gastronomie und Touris- mus aufgelegt. Öffentliche touristische Akteure, die von der Coro- na-Pandemie betroffen sind, können daraus Unter- stützung erhalten. Ziel ist es, dass die regionalen und kommunalen Tourismus- organisationen weiterhin leistungsfähig bleiben. Tourismusbranche Verlängerte Antragsfrist für Corona-Hilfen Foto: Helmut Brunken/pixelio Wilhelmshaven/Fries- land. (Za/gms) Die Pan- demie und die Maßnah- men zur Eindämmung des Virus belasten uns Menschen gravierend. Die Folgen: Ängste und Depressionen nehmen zu. Unsere Freiheiten wer- den scheibchenweise eingeschränkt - ohne Aussicht auf ein Ende. Dieses „schrittweise“ führt laut Psychologen dazu, dass bei jedem neuen Schritt neuer Stress aus- gelöst wird. Man kann nichts mit- steuern, nichts mitbeein- flussen, man ist ausgelie- fert. Wenn man das ein, zwei Mal macht, geht es gut, aber sich immer wie- der neu einzustellen, das fällt vielen Menschen schwer. Es schränkt das Wohl- befinden ein und führt mitunter zu drei wesentli- chen Problemen: Schlaf- störungen, Ängsten und depressiven Symptomen. Auch die Hormone sind beteiligt. Bei chronischem Stress werden bestimmte Hor- monen in großer Zahl aus- geschüttet, was zu einer Wechselwirkung von Zentralnervensystem, Psy- che und Immunsystem führen kann. Dies verän- dert das Erleben, die Ge- fühle und das Verhalten insgesamt. Wer unter Stress und Abgeschlagen- heit leidet, der ändert sein positiv denken - das ist jetzt besonders wichtig. Covid-19 mag eine ge- fährliche, potenziell töd- liche Lungenkrankheit sein. Aber Isolierung und Angst – die Pandemie als Ganze ist vor allem eine Bedrohung für die Seele - und kann auch tödlich enden. Nicht für jeden. Die einen stecken eine Sars- CoV-2-Infektion ohne Symptome weg, andere nicht. Ähnlich geht es der Psyche. In einer Metastu- die im „Journal of Affecti- ve Disorders“ haben For- scher aus Kanada und Sin- gapur ausgewertet, dass in der Pandemie besonders Frauen anfällig für De- pressions- und Angst- symptome sind. Wahrscheinlich, weil sie besonders häufig in be- troffenen Branchen wie Handel, Dienstleistungen und Gesundheitswesen arbeiten und obendrein einen Großteil der familiä- ren Belastungen abfangen müssen. Jüngere Frauen müssen sich sowohl um Kinder als auch um Ältere kümmern. Das führt zu er- heblichem Stress. Der wiederum ist schlecht für das Immun- system und macht anfällig für Krankheiten. Wichtig ist es also für ALLE: Sich nicht unterkriegen lassen und daran denken: Auch eine Pandemie geht mal zu Ende. Ein bisschen Glück gehört im Leben dazu, aber wichtig ist vor allem Zuversicht. Foto: Jürgen Acker, Pixelio

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