Nordwest Sonntagsblatt

Winterleeder: Das LAWAY-Trio wird am kom- menden Samstag endlich wieder einmal live zu erle- ben sein. Seite 2 Sport: Der Slalom der Herren im Rahmen der Al- pine-Ski-WM in Cortina d’Ampezzo startet heute um 10 Uhr. Seite 3 Tier: Zoey, Zuri und Zander - sind drei aufge- schlossene Meerschweine die noch immer ein neues Zuhause suchen. Seite 5 Eis: Schwimmen, wenn es draußen friert: Die Eis- schwimmerinnen Melanie Otte und Sandra Junge machen es vor. Seite 10 Nr. 8 / 21. Februar 2021 Telefon (0 44 21) 4 00 86 -29 www.nordwest-sonntagsblatt.de Die Leiden der haar- schneidenden Zunft haben ein Ende. Eine ganze Branche atmet auf. Auch Rosaria Rus- so freut sich, dass Fri- seure ab dem 1. März wieder öffnen dürfen. Seite 21 Der Frühling naht. Tagsüber erfreut uns heute ein wolkenloser Himmel bei Werten von 6 bis zu 15°C. Nachts klar bei Werten von 6°C. Im Gespräch Wilhelmshaven. (gms) Wer suizidale Gedan- ken nicht aus dem Kopf bekommt, sich immer wieder damit beschäftigt, kann sich mit anderen über dieses Phänomen austauschen. Mit anderen Betroffe- nen das Gespräch darü- ber zu führen, dass es sol- che Gedanken gibt und dass sie nicht einfach ver- schwinden oder sich zur Seite schieben lassen, soll zur psychischen Entlas- tung beitragen. In diesem Kreis ist es möglich, über all das zu sprechen, was unaussprechlich scheint. Hier ist der richtige Ort, der richtige Zeitpunkt: je- den 2. und 4. Dienstag um 18 Uhr im Seminarraum der Selbsthilfekontakt- stelle (SEKO) inWilhelms- haven, Kieler Straße 14. Alter und Geschlecht ist völlig unwichtig, nur die Betroffenheit zählt. Corona-bedingt werden die Treffen zz. online über die Plattform „Sichere Vi- deokonferenz“ organisiert. Hierzu wird ein Einwahl- link ca. 30 Minuten zuvor per E-Mail verschickt. Das bedeutet, dass eine E-Mail Adresse und ein PC, Tablet oder Smart- phone vorhanden sein sollte. Weitere Informationen und Anmeldung über die SEKO unter Tel: 04421- 7719329 oder E-Mail: info@seko-wtm-whv.de Auskunft gibt auch gerne der Gruppengründer Da- vid Banski unter mobil: 0157-51040007. „Gruppe Floor 55“ freut sich über weitere Teilnehmer Es ist nie zu spät, sich anzuschließen Wilhelmshaven. (gms) Die Bevölkerungszahl in Wilhelmshaven ist im ver- gangenen Jahr gesunken: 78.048 Menschen hatten zum Stichtag 31. Dezem- ber 2020 in der Jadestadt ihren Hauptwohnsitz ge- meldet. Das sind fast 1.000 Per- sonen weniger als noch im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die „Bevölke- rungsstatistik 21“, die die Stadt Wilhelmshaven nun veröffentlicht hat. Erstmals seit langem zogen mehr Menschen aus Wilhelmshaven weg, als zugezogen sind. Ein Trend, den auch andere Städte wie Salzgitter, Wolfsburg oder Göttingen im vergan- genen Jahr registriert ha- ben. Ursache könnte die Co- rona-Krise sein: so gab es 2020 beispielsweise deut- lich weniger Zuzüge aus dem Ausland sowie einen deutlichen Rückgang jun- ger Erwachsener. Norma- lerweise steigt der Anteil der 18- bis 25-Jährigen im zweiten Halbjahr in Wil- helmshaven mit dem be- ginnenden Wintersemester an der Jade Hochschule. Da jedoch die Präsenzpha- sen im Studium corona- bedingt seltener stattfin- Aber die „Bevölke- rungsstatistik 21“ offen- bart noch andere spannen- de Zahlen: So ist das Ver- hältnis von Frauen zu Männern beispielsweise fast ausgeglichen – 38.985 Frauen standen zum Stichtag 39.093 gegenüber. Das Durchschnittsalter betrug 46,3 Jahre, womit die Bevölkerung im Ver- gleich zum Vorjahr leicht gealtert ist (2019: 46,1 Jah- re). Jede*r vierte Wil- helmshavener*in war 2020 65 Jahre oder älter – in Ge- samtsumme zählten 20.108 Personen, und da- mit 25,8 Prozent, zur Gruppe der Senioren. 11.183 Kinder und Ju- gendliche bis 18 Jahre machten Ende 2020 einen Anteil von 14,3 Prozent an der Bevölkerung aus. In jedem zweiten der 43.947 Wilhelmshavener Haushalten lebte zum Stichtag ein Single (52,9 Prozent), wobei der Anteil der männlichen Singles mit 53,2 Prozent höher lag als der der weiblichen. In gut jedem siebten Haushalt lebten minder- jährige Kinder (14,8 Pro- zent). Damit ergab sich statistisch ein Durch- schnitt von 1,8 Personen pro Haushalt in der Jade- stadt. 1.000 Personen weniger als noch im Vorjahr Bevölkerungsrückgang in der Jadestadt Wilhelmshaven/Fries- land/Wittmund. (gms) Die gemeinsame Früh- jahrsputzak- tion der Land- kreise Witt- mund und Friesland so- wie der Stadt Wilhelmsha- ven findet in diesem März aufgrund der aktuellen Co- rona-Pande- mie-Entwi- cklungen nicht statt. Um nicht ganz auf das Abfallsam- meln verzich- ten zu müssen, bieten die Landkreise Wittmund und Friesland sowie die Stadt Wilhelms- haven Unterstützung an. Unter Einhaltung der je- weils aktuellen Abstands-, Kontakt- und Hygienere- geln können z.B. Familien bei einem Spaziergang im Park oder beim Besuch des Spielplatzes, Abfälle sam- meln. Infor- mationen ste- hen unter www.land- kreis-witt- mund.de/Le- ben-Wohnen/ Wohnen/Ab- fall/ www.fries- land.de/fru- ehjahrsputz www.tbw- whv.de/ Wenn die Corona-Ent- wicklungen es zulassen, ist alternativ die Teilnahme am World Clean- up Day ge- plant. Dieser findet am 18. September statt. Der World Cleanup Day ist eine weltweite Bürgerbe- wegung gegen die Vermül- lung des Planeten und für mehr Stadtsauberkeit. World Cleanup Day im September Frühjahrsputzaktion findet nicht statt Müll sammeln in der Re- gion: Die gemeinsame Frühjahrsputzaktion fällt in diesem Jahr wegen Co- rona aus. Foto: WZ-Bilddienst Wilhelmshaven. (gms) Im Stadtgebiet von Wil- helmshaven sind – neben den Kastanien im Kurpark – sechs Kastanien er- krankt. Damit von den Kastanien, die nicht mehr standsicher sind, keine Gefahren für Passanten und Verkehrsteilnehmer ausgehen, wird der städti- sche Eigenbetrieb TBW die betroffenen Bäume in der kommenden Woche fällen. Es handelt sich im Bereich der Posener Stra- ße um zwei Kastanien, um zwei Kastanien in die We- serstraße, eine Kastanie in der Virchowstraße sowie eine Kastanie an der Mö- wenstraße. Fällarbeiten an bedrohten Kastanien den bzw. ganz ausgesetzt sind und verstärkt durch entsprechende Online- Möglichkeiten studiert wird, scheint eine Erklä- rung für diese Entwick- lung plausibel. Per Saldo sind im Jahr 2020 mit 299 Personen fast doppelt so viele Wilhelms- havener als im Vorjahr (157 Personen) von der Ja- destadt in den Landkreis Friesland gezogen. Ein möglicher Grund könnten die Neubaugebiete in den umliegenden Gemeinden sein. Mit dem Startschuss für den zweiten Bauabschnitt in Potenburg will die Stadtverwaltung dem Wunsch nach der Möglich- keit zur Errichtung eines Eigenheims nachkommen. Die „Bevölkerungs- statistik 21“ hat das Melderegister der Stadt Wilhelmshaven zum Stichtag 31. De- zember 2020 ausge- wertet. Der gesamte Bericht ist online unter www.wilhelmsha- ven.de/statistik zu fin- den. Info

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