Nordwest Sonntagsblatt

Seite 2 14. März 2021 Fundsachen im Februar Wilhelmshaven. (gms) Im Monat Februar wur- den dem städtischen Fundamt als gefunden gemel- det: fünf Fahrräder, drei Mobiltelefone, Taschen mit und ohne Inhalt sowie Schlüssel jeweils mit und ohne Etui.Empfangsberechtigte werden gebeten, ihre Rechte bis spätestens zum 30. Juni telefonisch unter 04421 163208 geltend zu machen. Danach wird davon ausgegangen, dass Herausgabeansprüche nicht gel- tend gemacht werden und das Eigentum an den Gegenständen aufgegeben wird. „Treff am Sonneneck“ Wittmund. (gms) Da der „Treff am Sonneneck“ des DRK-Kreisverbandes Wittmund e.V., Karl- Bösch-Platz 4 in Wittmund wegen der Corona-Pan- demie auch weiterhin als Generationentreffpunkt geschlossen bleiben muss, steht Treff-Leiterin Mar- gret Holzke bis Ende März jeden Dienstag und Don- nerstag, jeweils von 15 bis 17 Uhr, allen Besuchern des Treffs und weiteren Interessierten, ganz beson- ders für die Gruppe der Alleinstehenden, unter der Tel. Nr. 04462/2098970 für ein lockeres Gespräch zur Verfügung. Sie möchte damit den sozialen Kontakt erhalten und freut sich über viele Anrufe.“ „Winterheide im Park“ Bad Zwischenahn. (gms) Aufgrund der Corona- Pandemie fällt die Sonderöffnung „Winterheide im Park“, heute, am Sonntag, 14. März im Park der Gär- ten, Bad Zwischenahn leider aus. Bibliothek eröffnet wieder Varel. (gms) Die Stadt Varel teilt mit, dass ab dem 9. März die städtische Bibliothek zu den übli- chen Öffnungszeiten wieder ihre Türen öffnet. Somit können die Bürger*innen unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts und Kontaktdatenerfassung zu folgenden Zeiten wieder Bücher ausleihen: diens- tags: 14 bis 18 Uhr, mittwochs: 10 bis 13 Uhr, don- nerstags: 14 bis 18 Uhr, freitags: 14 bis 18 Uhr und samstags: 10 bis 13 Uhr. Konzerte nach Aurich verlegt Aurich/Wilhelmshaven. (gms) die Konzerte von Johannes Oerding und Max Giesinger müssen Coro- na-bedingt und aufgrund der beschlossenen Stillle- gung der Stadthalle Wilhelmshaven zum Jahres- wechsel, zeitlich und leider auch örtlich nach Aurich verlegt werden. Mehr dazu auf Seite 26. Schienenarbeiten Sande/Wilhelmshaven. (gms) Aufgrund von Schienenarbeiten im Zuge des Bahnausbaus müssen vom 13. März, 18 Uhr, bis 30. März, 8 Uhr, mehrere Bahnübergänge voll gesperrt werden. Betroffen sind die Übergänge an der Wilhelmshavener Straße (K312) bei Sande-Altenhof, Umfangstraße, Ebkerie- ge und Hessenser Weg. Umleitungen werden ausge- schildert, teilt die Bahn mit. Gemeinsam Richtung Ostern Wilhelmshaven. (gms) Die Kirchengemeinde Heppens lädt in der Karwoche zu einer Kreativ- Werkstatt ein. Von Dienstag, 30. März., bis Donners- tag, 1.April können Kinder ab 5 Jahren nachmittags jeweils zu zweit für eine halbe Stunde in die Kirche kommen. Dort wird unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln nach und nach ein großes Kreuz aus Latten gestaltet. Die Kirchengemeinde bittet um Anmeldung und Terminabsprache unter mei- ke.von.fintel@kirche-am-meer.de oder 0152- 28979833. letzten Monaten keine Auftrittsmöglichkeiten. Gerd Brandt (Jahrgang 1954) stammt gebürtig aus Holterfehn in der Gemein- de Ostrhauderfehn, war 1973 Gründungsstudent der FHS Ostfriesland und gründetet 1979 die Gruppe LAWAY. Er ist seit 1982 professioneller Lieder- macher und Folkmusiker, arbeitete außerdem als Medienpädagoge bei Ra- dio Jade und Radio Ost- Ostfriesland. (gms) Vom 10. bis zum 24. März liest Gerd Brandt am Vorlesetelefon Ostfries- land sein Poem „Un dat Vörjahr wuss daar gaar nix van“. Es entstand im Sommer 2020 unter dem Eindruck des pandemie-bedingten Lockdowns in der Corona- krise. Impuls war ein Ge- dicht aus Italien von Irene Vella “11 marzo 2020. La storia narrerà”, das die Veränderungen und Ein- schränkungen im Frühjahr 2020 und den Wunsch nach Wiederherstellung der Freiheiten beschreibt. Nun genau ein Jahr nach dem Beginn des ersten Lockdowns liest er die Ge- schichte aus aktuellem Anlaß auch im Vorlesetele- fon Ostfriesland. Der Au- tor und Liedermacher ist selber vom Lockdown stark betroffen, seit März 2020 wurden ihm mehr als 50 Konzerte abgesagt bzw. untersagt. Außer bei musi- kalischen Andachten in Kirchen hatte er in den friesland und lebt heute in Neustadtgödens im Land- kreis Freisland. Gerd Brandt wurde für sein Engagement um die plattdeutsche Regional- sprache mit diversen Kul- turpreisen ausgezeichnet. Der Autor schreibt seit 45 Jahren plattdeutsche Liedertexte und seit 15 Jahren plattdeutsche Theaterstücke für die Frei- lichtbühnen in Wiesmoor, Neuenburg und Timmel. Außerdem hat er mehrere Stücke für die Ländliche Akademie Krummhörn, u. a. die Stücke über Wilhel- mine Siefkes und Hermine Heussler-Edenhuizen für die Reihe zu den „Frauen- orten Niedersachsen“, ge- schrieben. Zu hören ist der Beitrag unter der Telefonnummer: 04941-699944 (im Orts- netz Aurich ohne Vor- wahl). Gönnen Sie sich ein Hörvergnügen! Nähere In- formationen über den Au- torenkreis finden Sie unter: www.schriever- kring.de Vom 10. bis zum 24. März Gerd Brandt im Vorlesetelefon Ostfriesland Gerde Brandt. Foto: privat Bremen. (gms) Die Stimmbänder sind geölt, die Muskeln gedehnt, der Text sitzt: Das Theater Bremen steht in den Startlöchern, denn seit dem 8. März wird im Haus wieder geprobt. Mit Abstand, natürlich, mit Auflagen und mit viel Verantwortungsgefühl, aber es kommt wieder et- was Leben ins Haus am Goetheplatz. Ab wann wieder vor Publikum ge- spielt werden darf, hängt von Inzidenzwerten und den Testmöglichkeiten ab: Der frühestmögliche Zeitpunkt bei einer 14 Ta- ge stabil unter 100 liegen- den Inzidenz und nur mit tagesaktuellen Schnell- tests für jede*n Besu- cher*in, wäre der 22. März. Doch wie genau der Thea- terbesuch dann vonstat- tengehen würde, ist mo- mentan noch nicht ab- schließend geklärt, Thea- ter Bremen Intendant Mi- chael Börgerding: „Wir verfolgen die Entwicklung weiter sehr genau, prüfen alle Möglichkeiten und halten an unseren Plänen vorerst weiter fest – wir starten wie angekündigt und gut geplant mit dem Probenbetrieb und hoffen auf erste Premieren im April und Mai. Und wir werden den Spielbetrieb wieder aufnehmen, wann immer wir es dürfen und es praktikabel ist.“ Auf dem Probenplan stehen dabei zunächst die Stücke, von denen das Theater hofft, sie in den kommenden Wochen zur Premiere bringen zu kön- nen. Im Schauspiel sind das die neue Felix Rothen- häusler Produktion „Re- vue. Über das Sterben der Arten“ (Premiere 30. Ap- ril) und „Karoline und Ka- simir“ nach Ödön von Horváth in der Regie von Alize Zandwijk (Premiere am 22. Mai). Im Musik- theater proben die Strauss-Oper „Ariadne auf Naxos“ unter der Mu- sikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Yo- el Gamzou und der Regie von Frank Hilbrich (Pre- miere 2. Mai), sowie das autobiographische Musik- theaterprojekt nach Georges Bizet „Ich bin Carmen“ von Paul-Georg Dittrich (Premiere 9. Ap- ril). Im Moks laufen die Proben für „post paradi- se“ von sputnic (Premiere 24. April). Der Vorverkauf beginnt voraussichtlich, wenn es das Pandemiegeschehen möglich sein lässt, ab dem 1. April. Probenstart und Premierenplanung am Theater Bremen Es wird wieder geprobt Austausch von Kultur und Politik: lAm Montag war Siemtje Möller für ein Ge- spräch im Stadttheater Wilhelmshaven zu Gast. Sie hat sich mit Intendant Olaf Strieb und Ensemblemitglied Stefan Faupel über die Lage an der Landesbühne Niedersach- sen Nord ausgetauscht. Themen waren die finanzielle Lage des Theaters, die Situation des Ensembles, kulturpolitische Entscheidungen und wie man eine zeitnahe Öffnung für das Publikum möglichst einfach und sicher umsetzen kann. Foto: Landesbühne Aurich. (gms) Bedingt durch Covid-19 muss der für den 10. Juni 2021 ge- plante Auftritt von „Ralf Schmitz“ in der Sparkas- sen-Arena Aurich leider abgesagt werden. Alle er- worbenen Karten können an den jeweiligen Vorver- kaufsstellen zurückgege- ben werden. Für 2022 ist bereits ein neuer Auftritt von Ralf Schmitz in der Sparkas- sen-Arena geplant. Er wird sein neues Programm am Sonntag, den 20. Feb- ruar 2022 in Aurich vor- stellen. Hierfür gibt es be- reits Tickets. „Ralf Schmitz“ abgesagt Bremen. (gms) Theater Bremen sucht persische oder türkische Teppiche. Kennen Sie das Sprich- wort: Ein Loch in den Tep- pich laufen? Das bedeutet so viel wie „sehr unruhig sein, nicht zur Ruhe kom- men“. Das Theater Bre- men hat sprichwörtlich Löcher in seine Teppiche gelaufen: Bei 89 Vorstel- lungen von „Istanbul“ sind sie ganz schön ver- schlissen. Nun soll „Istan- bul“ wieder auf die Bühne kommen und auch eine zweite Produktion, das autobiographische Musik- theaterprojekt „Ich bin Carmen und das ist kein Liebeslied“ braucht für das Bühnen- bild einige Teppiche. Jetzt sucht die Dekorations-Ab- teilung des Theater Bre- men nach Spenden: Auf der Wunschliste stehen dabei ausrangierte aber noch benutzbare persische oder türkische Teppiche. Alle, die sich von einem al- ten Schätzchen verab- schieden möchten und ihm aber noch ein zweites, gla- mouröses Bühnenleben gönnen, können sich gern mit Foto, Größenangabe und Abholadresse bei der Technischen Direktion unter pr@theaterbre- men.de melden. Theater Bremen sucht persische Teppiche

RkJQdWJsaXNoZXIy MTUzODc=