Nordwest Sonntagsblatt

Die „Sommer Show“ im Park der Gärten mit Peter Heppner wird auf den 15. Juli 2022 verschoben. Seite 3 Tier: Kater Panflamm ist sehr verschmust und liebt es gekrault zu werden. Ein Zuhause mit Balkon wäre ideal. Seite 5 Die sieben ostfriesi- schen Inselgemeinden ha- ben ein Konzept für die dauerhafte Öffnung des Tourismus. Seite 4 Das Drive In-Testzent- rum auf dem Besucher- parkplatz von Schloss Gö- dens in Sande ist eröffnet. Seite 27 Nr. 16 / 18. April 2021 Telefon (0 44 21) 4 00 86 -29 www.nordwest-sonntagsblatt.de Annette Janssen grün- dete die Ortsgruppe Carolinensiel-Witt- mund des BUND. Seite 23 Heute wechseln sich am Morgen Wolken und Sonne ab bei Wer- ten von 6°C. Darüber hinaus bleibt von mit- tags bis zum Abend hin die Wolkendecke geschlossen bei Werten von 8 bis zu 13°C. Im Gespräch Varel. (gms) Die Stadt Varel hat sich auch in der zweiten Runde als Coro- na-Modellregion bewor- ben. „Auch wenn derzeit nicht feststeht, wann und wie es mit den Modellre- gionen weitergeht, sind wir mit unserem opti- mierten Konzept gut vor- bereitet. Viele Geschäfte in der Vareler Innenstadt bieten aktuell das Einkaufen per „Click & Meet“ an, was von den Kunden gut nach- gefragt wird. Die weiteren Entwick- lungen zur Modellregion warten wir daher in Ruhe ab, und halten uns die Op- tion und die damit ver- bunden Möglichkeiten of- fen“, so Bürgermeister Gerd-Christian Wagner. Die Verwaltung wird sich zur weiteren Planung zeitnah mit den Betrieben in der Vareler Innenstadt in Verbindung setzen. Die niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Spitzenver- bände hatten sich am ver- gangenen Wochenende darauf verständigt, den Start der Modellregionen wie auch die Auswahl weiterer Regionen zu ver- schieben. Hintergrund sind die bundesrechtli- chen Regelungen, die in Verbindung mit dem neu- en Infektionsschutzgesetz zeitnah erlassen werden sollen und die auch den Rahmen der Modellregio- nen vorgeben. Option für Corona-Modellregion wird offen gehalten Stadt Varel bewirbt sich erneut Accum. (gms )Heute, am Sonntag, 18. April, findet von 14 bis 17 Uhr der 1. „21er-Backtag“ und damit der diesjährige Backstart des Mühlenverein Accum unter Coronabedingungen statt. Das Konzept des letz- ten Jahres (2020) hat wie- der die Zustimmung der Behörden gefunden, so dass erneut durchgestartet werden kann. Es gibt zwei Verkaufs- stellen. Getestet werden zudem Backproduktva- rianten neuerer und alter Art . Folgende Brote wer- den gebacken: Schwarz- brot, Rosinenbrot, Allgäuer Laib, Schwabenlaib Din- kel-Beißer (ohne Weizen- mehl). Folgende Kuchen wer- den angeboten: Mohnku- chen, Apfelkuchen, But- terkuchen, Käsekuchen mit Clementinen und Kirsch- Streuselkuchen. Natürlich alles solange, wie der Vor- rat reicht!! Es findet ausschließlich ein Außer-Haus-Verkauf statt. Kein Verzehr vor Ort . kein Kaffee- und Geträn- keverkauf, kein Aufenthalt in der Scheune. Es werden Hinweista- feln mit den Vorgaben für die Pandemie-Bekämp- fung aufgestellt: Die Abstandsregelung beträgt zwei Meter, es herrscht Maskenpflicht, Einbahnstraßenregelung mit Lenkung des Perso- nen-/Käuferstrom, Pro- duktausgabe in der Müh- lenscheune (= Wetter- schutz) vom Parkplatz aus kommend, keine Karten- zahlung, getrennte Ausga- be der Backwaren und An- nahme des Geldes bei den Servicekräften, Bargeld- abgabe über „Schüssel- tausch“. Alle Vorgaben werden durch das eingesetzte Per- sonal kontrolliert. Nur unter Beachtung dieser Vorgaben wird es r möglich sein, diese Backta- ge aufrecht zu erhalten! Der Mühlenverein Ac- cum e. V. freut sich auf einen tollen Beginn der Backsaison 2021! Mühlenverein Accum e. V am Start Heute „21er-Backtag“ in Accum Wilhelmshaven. (gms) Es könnte deutlich schneller gehen, doch die großen Fortschritte beim Impfen lassen weiter auf sich warten: Die Kapazitäten des Impfzentrums an der Gü- terstraße sind bei weitem nicht ausgelastet. Bis zu 1.000 Menschen könnten hier pro Tag geimpft wer- den – in der Realität sind es aber mit 50 bis 200 Per- sonen pro Tag deutlich weniger. „Nach wie vor kriegen wir leider nur ge- ringe Mengen Impfstoff zugewiesen“, führt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Josef Schun, aus. 8.092 Erst- und 4.584 Zweitimpfungen wurden bis Mittwochabend, 14. April, durchgeführt. Während rund 500 Perso- nen in dieser Woche noch ihren Termin haben, ste- hen 5.564 Personen der ersten und zweiten Impf- gruppe aktuell auf der Warteliste und warten – zum guten Teil schon seit Wochen – auf einen Ter- min. Für die kommende Woche ist die Lieferung von 1.400 Impfdosen an- gekündigt. „Diese Zahlen machen deutlich, dass es nach wie vor noch dauern wird, bis wir allen Impf- willigen ein Impfangebot machen können“, so Schun. Dennoch kam es auch im Wilhelmshavener Impfzentrum in den ver- gangenen Monaten ver- einzelt zu langen Warte- zeiten. Insgesamt zählten die Verantwortlichen drei Ta- ge, an denen die Impflinge trotz Termins bis zu 90 Minuten anstehen muss- ten, bis sie drankamen. „Wir hatten an den be- treffenden Tagen leider jeweils einen Arzt zu we- nig eingeplant“, erläutert Josef Schun und fügt an: „Wir haben aber durch organisatorische Maß- nahmen bereits reagiert, um in solchen Fällen nun auch kurzfristig nach- steuern zu können.“ Dass das Land Nieder- sachsen unter diesen Vor- zeichen die Kommunen angewiesen hat, ein „lan- ges Impfwochenende“ am 24. und 25. April durchzu- führen, gleichzeitig aber keine zusätzlichen Liefe- rungen bereitstellen wird, stößt deswegen in Wil- helmshaven auf Verwun- derung. Das Impfzentrum ist angewiesen, an dem Wochenende pro Tag 333 Impfungen mit AstraZe- neca durchzuführen. „Wir werden an dem Wochen- ende sogar 1.600 Dosen verimpfen, die wir sonst in den Tagen vor und nach diesem landesweiten Ak- tionszeitraum verimpft hätten. Aber das ist letzt- endlich nur einer Ver- schiebung von Terminen. Zu einem wirklichen Fortschritt im Sinne zu- sätzlicher Impfungen wird das leider nicht bei- tragen“, führt Schun aus. Anders als Anfang März, als im Wilhelmshavener Impfzentrum Impfbe- rechtigte ein Wochenende lang spontan ohne Termin vorbeikommen konnten, wird an dem landeswei- ten Impfwochenende üb- rigens nur mit Termin ge- impft. Die Vergabe erfolgt über die zentrale Termin- vergabe des Landes an die Personen, die derzeit auf der Warteliste stehen. Die Stadt hat auf die Termin- vergabe keinen Einfluss. Noch gänzlich unklar ist dem Team des Wil- helmshavener Impfzent- rums derweil, wie die Zweitimpfungen für die Unter-60-Jährigen, die ihre erste Impfung mit AstraZeneca erhalten hatten, erfolgen wird. „Die Frage nach dem „Wann“ und „Womit“ hat uns das Sozialministe- rium leider bislang noch nicht beantwortet“, be- dauert Josef Schun. Fortsetzung Seite 3 Kapazitäten sind nicht ausgelastet Imfpungen weiter nur in kleinen Schritten Berlin. (gms) Die frühe- re Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hält die Pläne für bundesweit ein- heitliche Ausgangssperren für „juristisch gesehen höchst problematisch“. Eine solche Bundes-Not- bremse bei der Neufassung des Infektionsschutzgeset- zes „verletzt den Grund- satz der Verhältnismäßig- keit“, sagte Zypries bei „19 – die Chefvisite“ und erteilte den Plänen damit eine „Rote Karte“. „Wer in einem Villenviertel abends allein spazieren geht, kann sich nicht anstecken“, so Zypries. Konkrete Infek- tionsherde müssten identi- fiziert werden, überall gleich geltende Ausgangs- sperren seien „unverhält- nismäßig“. Ausgangssperren juristisch problematisch

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