Nordwest Sonntagsblatt

Max Uthoff tritt heu- te Abend im Bürgerhaus Schortens mit seinem So- loprogramm „Moskauer Hunde“ auf. Seite 2 „Taxe“ ist eine rund 18 Jahre alte Katzendame, die ein ruhiges Plätzchen in einem neuen Zuhause sucht. Seite 5 Ein Konzert im Pumpwerk gibt die Frauen- gruppe Gretchens Antwort am Freitag, 22. Oktober, um 20 Uhr. Seite 6 Im Kino feiert am Don- nerstag der Film „Es ist nur eine Phase, Hase“ Premie- re im UCI Wilhelmshaven. Seite 20 Nr. 41 / 10. Oktober 2021 Telefon (0 44 21) 4 00 86 -29 www.nordwest-sonntagsblatt.de Dem Polizei-, Schutz- und Gebrauchshunde- Sportverein Wilhelms- haven um Heidrun Heuer und Kristina Zippermayr wurde der Pachtvertrag gekün- digt. Seite 24 Der Herbst wird nun auch spürbar. Die Tem- peraturen liegen in den nächsten Tagen bei maximal 14 Grad, zu- dem ist immer wieder mit Regen zu rechnen. Im Gespräch Wilhelmshaven. (NWS) Weltenbummler Gunther Holtorf stellt am Donners- tag, 14. Oktober, um 20 Uhr im Pumpwerk seine 26 Jahre lange Fahrt mit seinem Auto vor. Mit einem fesselnden Vortrag „Otto 899 592 Kilometer“ spricht Holtorf über eine lange Reise quer über die Erdkugel. 215 Länder, 100 000 Li- ter Diesel und 41 Verschif- fungen hat sein Auto hin- ter sich, eine wahre Welt- rekordreise. Mit dem tau- benblauen Fahrzeug hätte das Ehepaar rein rechne- risch 22 Mal die Erde um- rundet. Im Jahr 2016 erhielt er den Eintrag in das Guin- ness-Buch der Rekorde. 1989 brach der damalige 51-Jährige mit seiner Ehe- frau auf, Afrika zu sehen. Doch es blieb nicht nur bei Afrika, die Reise ging über weitere Kontinente wie Australien, Asien und Ost- europa. Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel sowie das Schutz- und Hygiene- konzept des Pumpwerks. Tickets gibt es im Vorver- kauf in Wilhelmshaven in der Tourist-Information, Ebertstraße 110, über das Internet unter www.pumpwerk.de sowie in den zahlreichen Vorver- kaufsstellen. Gunther Holtorf war mit seinem taubenblauen Fahrzeug in 215 Ländern unterwegs. Foto: Holtorf Weltenbummler-Vortrag von Gunther Holtorf Eine Weltrekordreise Schortens. (NWS) Der auf den 25. Oktober ver- schobene plattdeutsche Abend von „De Platt- snackers“ Schortens wird corona-bedingt erneut ab- gesagt. Ein neuer Termin werde rechtzeitig bekannt gegeben. Weitere Informa- tionen im Internet unter www.de-plattsnackers.de Abend auf Platt erneut abgesagt Wilhelmshaven. (NWS) Die Stadt Wilhelmshaven warnt vor dubiosen Anzei- gengeschäften: Ein Unter- nehmen namens RWE Marketing DOO mit Sitz in Serbien ist derzeit of- fenbar in der Jadestadt aktiv, um Werbekunden zu einer Anzeigenschaltung für eine Bürger-Infobro- schüre zu bewegen. „Das vermittelt den Eindruck, das Unternehmen könne im Auftrag der Stadt unterwegs sein“, führt Pressesprecherin Julia Muth aus. „Davon distan- zieren wir uns jedoch aus- drücklich.“ Ganz im Gegenteil: Die Stadt mahnt sogar zu er- höhter Vorsicht. Wer nach der ersten telefonischen Kontaktaufnahme den Anzeigenauftrag erhält, sollte aufpassen und kei- neswegs leichtfertig unter- schreiben. „Auf uns macht das alles andere als einen seriösen Eindruck. Sucht man den Unternehmens- namen im Internet, ist von ‚Abzocke’ und ‚Betrugs- masche’ die Rede“, so Muth weiter Nicht leichtfertig handeln Warnung: Dubiose Anzeigengeschäfte? Jever. (NWS) Mit eigenen Kompositio- nen begibt sich das Trio „Jazz Smells“ auf eine musikalische Tour, die nicht in stilistische Ka- tegorien passt. Sponta- ne Kommunikation, Mut zum Risiko, Hu- mor und Einmaligkeit sind Merkmale dieser Musik. Jazz, wie aus dem Moment geboren. Am kommenden Freitag, 15. Oktober, spielen sie um 20 Uhr im Lok Kulturzentrum Jever. Karten gibt es per E-Mail an reservie- rung@lok-jever.de . „Jazz Smells“ im Lokschuppen Wilhelmshaven. (NWS) Am Montag, 11. Oktober, 19.30 Uhr, hält Professor Jörg Echternkamp vom Zentrum für Militärge- schichte und Sozialwis- senschaften der Bundes- wehr einen Vortrag über den deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Jahr 1941. Sein Vortrag trägt den Titel „Vom Sta- lingrad-Mythos zum ‚Ver- nichtungskrieg’: Konjunk- turen der Erinnerung an den Krieg gegen die Sow- jetunion, 1941-2021“ Er ist Teil des Begleit- programms der Ausstel- lung „80 Jahre Überfall auf die UdSSR. Das Ge- heimnis der Versöhnung ist Erinnerung”. „Vergisst man den Krieg, dann ent- steht ein neuer Krieg“, sagt ein russisches Sprich- wort. Vor 80 Jahren hat Hitler-Deutschland ohne Kriegserklärung im Mor- gengrauen des 22. Juni 1941 die Sowjet- union überfal- len. In- nerhalb von fünf Jahren „produ- zierte“ dieser Krieg 37 Millionen tote Sow- jetbürger. Die Ausstellung, die noch bis zum 27. Oktober inWilhelmshaven zu sehen ist, zeigt Bilder und Texte vomÜberfall bis zur Kapi- tulation Nazideutschlands 1945, aber auch Erinne- rungen und Fotos bis in die 1990er Jahre. Bis heute ist man sich in der bundes- deutschen Öffentlichkeit der damaligen Verbrechen wenig bewusst, sie werden kaum zur Kenntnis ge- nommen. Vortrag von Jörg Echternkamp Der Überfall auf die Sowjetunion 1941 Jörg Echtern- kamp Foto: Roman Jocher

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