Nordwest Sonntagsblatt

Seite 16 12. Dezember 2021 Der Nikolaus hat bei der SPD Nord noch einen Abstecher gemacht und diese beauftragt, dem evangelischen Seniorenzentrum, vertreten durch Uwe Wessels, und der Bewohnerin Christa Göring einen Sack voller Weihnachtsleckereien mit Keksen, Schokolade, Kuchen und vielem mehr an die Bewohner*innen und die Mitarbeiter*innen zu überreichen. Mit dabei: ein kleiner Tannenbaum, der geschmückt werden kann. Die SPD Nord mit Bürgermeisterin Gesche Marxfeld, den Ratsmitgliedern Norbert Brandt und Manuel Baruschke sowie dem Kreisvorsitzenden Marten Gäde sind dem Nikolaus sehr dankbar für dieses reichhaltige Geschenk. Foto: SPD Nord Berlin. (NWS) Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) http:/ /diw.de fällt im November unter die 100-PunkteMarke. 97 Punkte für das vierte Quartal sind laut den Experten der niedrigste Quartalswert seit dem zweiten Vierteljahr 2020. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland dürfte laut den Ökonomen zum Jahresende 2021 leicht schrumpfen. „Die Lieferengpässe halten an und drosseln auch im Schlussquartal die Industrieproduktion. Hinzu kommt, dass die Sorgen in Zusammenhang mit der vierten CoronaWelle stark zugenommen haben und auch wieder viele kontaktintensive Dienstleister, etwa das Gastgewerbe, treffen. Zudem trübt die neue Variante des Corona-Virus aus Südafrika die Hoffnung auf schnelle Besserung“, sagt DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. Dennoch wird der wirtschaftliche Schaden wohl nicht so verheerend ausfallen wie im Winter 2020, dank der Impfungen und weil viele Unternehmen sich auf einen Geschäftsbetrieb unter Pandemiebedingungen eingestellt haben, heißt es in dem aktuellen Bericht. Das Risiko spürbarerer Rückschläge steige mit dem aufkeimenden Infektionsgeschehen allerdings täglich. Der Beschäftigungsaufbau werde „wohl merklich ausgebremst und der zuletzt rasche Abbau der Kurzarbeit dürfte vorerst zum Erliegen kommen“. Inflation sinkt – aber nur leicht Die zunehmenden Knappheiten bei vielen Gütern fachen indes die Inflation vorübergehend noch an (Quelle pressetext https://pte.com/ news/20211115030 ). Bis Jahresende verbleibt die Rate bei etwa fünf Prozent, bereits mit dem Jahreswechsel lässt der Preisdruck aber nach: In den Vorjahresvergleich rückt mit dem Januar 2021 wieder ein Monat, in dem die Mehrwertsteuer regulär bei 19 Prozent lag. Die Verzerrung der Inflationsrate durch die Mehrwertsteuersenkung in der zweiten Jahreshälfte 2020 verschwindet laut den Fachleuten dann und die Inflationsrate fällt knapp einen Prozentpunkt niedriger aus. Konjunkturbarometer des DIW Berlin fällt im November unter die Marke von 100 Punkten Wirtschaftsleistung Deutschlands schrumpft Trendpfeil: Deutsche Wirtschaft schrumpft. Foto: pixabay.com, Geralt Selbstbemalte Lebkuchen verteilte die Freizeitstätte am Krähenbusch am Mittwoch im Kindergarten Wattwurm und zauberte den Kindern ein Lächeln aufs Gesicht. Damit die Weihnachtszeit auch für weitere Kinder eine Zeit voller Überraschungen wird, kommt die Freizeitstätte im Rahmen der Aktion Weihnachtsschlitten mit den Leckereien auch in anderen Vereinen und Institutionen vorbei. Das Foto zeigt von links nach rechts: Tom Luhmann (Vorsitzender Aktivenrat), Tammo Bröcker (FSJ Wattwurm), Claudia Walder (Leitung Kindergarten), Tomke Jonas sowie mittig und auf dem Arm die Kinder des Kindergartens. Foto: privat Hannover. (NWS) Weihnachten bedeutet für viele Menschen besonders eins – genüssliches Speisen im Kreise ihrer Lieben. Während die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden zunimmt, nehmen die sportlichen Aktivitäten während der Weihnachtszeit ab. Die Kombination aus reichhaltigem Essen, Alkohol und Mangel an Bewegung kann allerdings schmerzhafte Gichtanfälle begünstigen, weiß die Apothekerkammer Niedersachsen. Zu viel Fleisch und Alkohol können bei einigen Menschen Gicht auslösen, denn durch das erhöhte Eiweißangebot kombiniert mit dem „Einschmelzen“ von körpereigener Muskelsubstanz bei mangelnder Bewegung steigt der Harnsäurespiegel stark an. Außerdem bildet der Körper vermehrt sogenannte Ketone, welche verhindern, dass die Harnsäure ausgeschieden wird. Häufig wird dann der große Zeh immer dicker und fängt durch die Schwellung der gespannten Haut an zu glänzen. Warum es dabei oftmals insbesondere den großen Zeh trifft, ist Gegenstand mancher Hypothese. Offensichtlich fallen die belastenden Harnsäurekristalle eher in Gewebe mit niedriger Temperatur aus. Andere Expert:innen vermuten einen physiologischen Schutzmechanismus: Durch eine Ablagerung in den „entfernteren Gelenken“ schützt sich der Körper vor noch problematischeren Schädigungen, z.B. des Herzens. Um die Schmerzen im Rahmen einer Ersten-Hilfe möglichst rasch zu lindern und die Entzündungskette zu stoppen, empfehlen Apotheker:innen die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac. Diese sind in jeder Apotheke schnell zu bekommen und über die Feiertage bei den Notdienstapotheken zu erhalten. Auch die Ruhigstellung des Zehs mit einer Kühlkompresse schafft Linderung. Unbedingt sollten Betroffene sofort auf Alkohol und auf Getränke, die mit Fructose angereichert sind, verzichten sowie den Kaffeekonsum einschränken. Innereien, Meeresfrüchte, Fleisch und tierische Fette sind ein No-Go. Diese Lebensmittel können den Gichtanfall noch verstärken. Stattdessen sollten bei einem akuten Gichtanfall viel Gemüse und Salat gegessen werden. Die Reste der Weihnachtsgans müssen erst einmal ins Gefrierfach. Tritt kurzfristig keine Besserung ein, ist ein sofortiger Arztbesuch unbedingt ratsam. Mit den verschreibungspflichtigen Medikamenten Kortison, Colchicin und nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) ist der akute Gichtanfall vom Mediziner meist rasch in den Griff zu bekommen. Nach den Weihnachtsfeiertagen sollte dann ohnehin ein Arzttermin vereinbart werden, um abzuklären, ob ein grundsätzliches Risiko einer erhöhten Harnsäurekonzentration im Blut besteht. Denn neben ungesunder Lebensweise sind gleichermaßen genetische Faktoren für eine Gichterkrankung verantwortlich. Bleibt die Gicht unbehandelt, drohen Nierensteine und letztendlich Nierenschäden. Ebenso steigt das Risiko, an einem Herzinfarkt, an einem Schlaganfall oder an einer peripheren arteriellen Durchblutungsstörung zu erkranken. Mit der Ärztin oder dem Arzt muss geklärt werden, ob mit einer harnsäuresenkenden Therapie begonnen werden muss. Nach den Weihnachtsfeiertagen sollten sich Betroffene einmal grundsätzlich Gedanken machen, wie sie ihre Lebensgewohnheiten und hier vor allem die Ernährung umstellen können. Bei den Genussmitteln sollten vor allem Alkohol und Nikotin vermieden werden. Es empfiehlt sich eine Umstellung auf purinarme Lebensmittel. Das heißt, vor allem Fleisch, Hülsenfrüchte, Spargel, Meeresfrüchte, Innereien, Fructose, Vollmilch mit hohem Fettgehalt, fettreiche Eier- und Mehlspeisen, Soja- und Weizenmehl vom Speiseplan zu streichen. Ein wesentlicher Risikofaktor ist Übergewicht. Wer einmal einen Gichtanfall hatte, sollte sein Gewicht reduzieren und sich grundsätzlich purinarm ernähren und regelmäßig den Harnsäurewert im Urin überprüfen lassen. Der Wert sollte bei Männern nicht über 7,4 mg/dl und bei Frauen bei höchstens 6,2 mg/dl liegen. Der optimale Wert für beide Geschlechter beträgt 5,5 mg/dl. Zur Regulierung des Harnsäurewerts kann es nötig sein, gezielt Medikamente einzunehmen. Die Apotheker:innen in der Apotheke vor Ort beraten Betroffene in Absprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt gern bei Fragen zur Medikamententherapie. . Gichtanfall während der Feiertage? Erste Hilfe bekommen Sie in der Apotheke Wenn der Zeh rot wird und glänzt

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