Nordwest Sonntagsblatt

12. Dezember 2021 Seite 21 Aurich. (NWS) Die Veranstaltung „Mord im Orientexpress“ der Landesbühne Niedersachsen Nord am kommenden Mittwoch, dem 15. Dezember, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Aurich kann stattfinden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Zutritt nur für Genesene und Geimpfte erfolgt. Zusätzlich ist ein gültiger Testnachweis mitzuführen (2G+ Regelung). Ausgenommen von der Test-Regelung sind bereits geboosterte Besucher und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Der Krimiklassiker Eigentlich wollte sich Hercule Poirot nach einem anstrengenden Fall mit einer Reise im Orientexpress von Istanbul nach London belohnen. Doch schon beim Einsteigen fallen ihm allerhand illustre, extravagante und dubiose Mitreisende auf, die ihn zum Grübeln bringen. Als dann der berühmteste und exklusivste Zug der Welt wegen einer Schneeverwehung in Kroatien steckenbleibt und plötzlich an Bord ein Mord geschieht, hängt der Meisterdetektiv seinen Urlaub an den Nagel und macht sich unverzüglich an die Arbeit, um den “Mord im Orientexpress“ aufzuklären. Auf der Bühne zu erleben sind Andreas Möckel, Jeffrey von Laun, Jan-Eric Meier, Simon Ahlborn, Robert Zimmermann, Mona Georgia Müller, Hannah Sieh, Jessica Trocha, Nina-Mercedés Rühl und Konstanze Fischer. Regie führt Robert Teufel. Bühnen- und Kostümbild stammen von Friederike Meisel. Die Dramaturgie liegt bei Kerstin Car. Der Krimi von Agatha Christie am Mittwoch in der Stadthalle Aurich „Mord im Orientexpress“ findet statt Auf der Fahrt durch Jugoslawien, zwischen Vinkovci und Brod, muss der Zug anhalten, da die Strecke durch eine Schneeverwehung blockiert ist. Fotos: Landesbühne Nord Zu dieser Zeit wird ein amerikanischer Reisender durch zwölf Messerstiche ermordet. Monsieur Bouc bittet Poirot, den Fall aufzuklären. Hannover/Berlin. (NWS) Wenig Samen und Baumfrüchte im Wald – viele Besucher am Futterhaus. Dieser Effekt könnte sich bei der kommenden „Stunde der Wintervögel“ bemerkbar machen. Vom 6. bis zum 9. Januar 2022 laden der NABU und sein bayerischer Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz), wieder zu Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion ein. Jeder und jede ist aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu zählen und sie dem NABU zu melden. „Wir haben in den vergangenen Wochen einen starken Durchzug von Bergfinken, Eichelhähern und Ringeltauben registriert. Die Vögel ziehen aus Nord- und Osteuropa nach Süden und Westen – also auch zu uns nach Deutschland. Das tun sie vermehrt, wenn es beispielsweise nicht genügend Bucheckern oder andere Baumfrüchte im Brutgebiet gibt“, so Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen. „Wir erwarten daher, dass es zur ‚Stunde der Wintervögel‘ viel zu beobachten geben wird. Vögel kommen häufiger auf Nahrungssuche in unsere Gärten, wenn das Angebot in denWäldern knapp ist.“ An Futterhäuschen, -säule oder Knödelspender im Garten oder auf dem Balkon lassen sich Vögel am einfachsten beobachten. „Mit der Fütterung sollte schon vor dem ersten Schnee begonnen werden, damit sich die Vögel an den Platz gewöhnen“, so Wohlers. „Allerdings sollte die Fütterung nicht mit effektivem dem Balkon oder im Park und meldet die Ergebnisse dem NABU. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl Vögel notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Die Beobachtungen können per App unter www.NABU.de/vogelwelt, unter www.stundederwintervoegel.de oder unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 17. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 8. und 9. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Auch in diesem Jahr findet für kleine Naturschützer und Naturschützerinnen die „Schulstunde der Wintervögel“ vom 10. bis 14. Januar statt. Damit auch ordentlich gezählt werden kann, stellt die NAJU Niedersachsen ein Aktionspaket zur Verfügung. Es besteht aus Begleitheft, Meldebögen, Poster, Zählhilfen und informativen Vogel-Leporellos und kann für Schulklassen gegen eine Kostenübernahme bestellt werden. Einfach einen 5Euro-Schein in einemUmschlag inkl. Empfängeradresse an NABU Niedersachsen, Stichwort: „Schulstunde“, Alleestr. 36, 30167 Hannover senden. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein. Infos zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de Vom 6. bis 9. Januar wieder Vögel zählen zur „Stunde der Wintervögel“ Schutz bedrohter Vogelarten verwechselt werden, da von ihr eher weniger bedrohte Arten profitieren“, betont der NABU-Mitarbeiter. Der NABU empfiehlt das Füttern daher eher zur Naturbeobachtung und Umweltbildung. „Wer Vögel schützen möchte, sollte Garten und Balkon naturnah gestalten und beispielsweise heimische Sträucher pflanzen, wie Holunder und Schlehe. Abgeblühte Samenstände von Stauden und anderen Blühpflanzen sollten über den Winter als natürliches Vogelfutter stehen gelassen werden“, rät Wohlers, „Vögel fühlen sich wohl, wenn im Garten etwas Wildnis zugelassen wird. Und ganz wichtig: Gift und Kunstdünger sollten tabu sein.“Bei der vergangenen großen Vogelzählung im Januar 2021 beteiligten sich über 236.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 164.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei. Die in Niedersachsen fünf am häufigsten gemeldeten Arten waren Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Amsel und Feldsperling aus insgesamt 16.200 Gärten.Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum zwölften Mal statt. Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf NABU: Aus dem Wald ans Futterhaus „Stunde der Wintervögel“. Jeder ist aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu zählen und sie dem NABU zu melden. Das kleine Foto unten links zeigt einen Buntspecht, daneben ein Eichelhäher. Foto: Nabu

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