Nordwest Sonntagsblatt

Seite 28 12. Dezember 2021 Karlsruhe. (cat) Lange Zeit wurden Frauen im Box-Sport belächelt – bis Regina Halmich kam: Die Badenerin war zwölf Jahre lang Profi-Boxweltmeisterin, ihre Kämpfe erreichten Top-Quoten im Fernsehen. Vor rund 14 Jahren kehrte die 44-Jährige dem Ring den Rücken und ist seitdem in verschiedenen TV-Formaten zu sehen. Neben Büchern brachte Halmich auch ihre eigenen Trainingskonzepte auf den Markt. Auf Instagram postete die Sportlerin vor einigen Wochen ein sexy Foto im Badeanzug mit CutOuts. Sie erntete dafür reichlich Anerkennung wegen ihres durchtrainierten Körpers. Doch nicht nur mit ihrem Body erregt die Blondine Aufmerksamkeit, sondern auch mit ihren Statements. Aktuell äußerte sich die ExWeltmeisterin verärgert zu dem Skandal-Urteil im SchlägerProzess um Boxer Tom Schwarz. Der 27-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung an seiner Ex-Verlobten Tessa S. angeklagt. Dreifach hatte er mit einem Faustschlag den Kiefer der 28-Jährigen gebrochen. Wahnsinn: Die Magdeburgerin musste mehrmals im Gesicht operiert und der Kiefer mit vier Platten und 16 Schrauben fixiert werden. Rund zehn Wochen konnte sie nach „Bild“-Informationen nur Flüssignahrung zu sich nehmen. Der Hammer: Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage von 2.500 Euro (fällig bis 31.12.2021) überraschenderweise komplett eingestellt! „Das Urteil ist ein absoluter Skandal, eine Frechheit. Eine Bad Wiessee. (cat) Wer hätte gedacht, dass Maria Furtwängler ein Fan der Kurzfilm-Branche ist? Dies betonte die „Tatort“-Kommissarin kürzlich bei der Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises in der Hochschule für Fernsehen und Film in München. So freue sich die Schauspielerin darüber, „dass da auch wieder eine neue Generation kommt, die experimentierfreudig ist und sich konventionellen und vor allem kommerziellen Standards ganz bewusst entzieht“. Der 55-Jährigen imponiere die Fähigkeit, einen Bogen „in so kurzer Zeit“ zu spannen. Besonders angetan hatte es Furtwängler der Dokumentarfilm „Disjointed“ von Clara Helbig. Diese war für ihren Streifen über die industrielle Massentierhaltung und zwei Männer, die aus unterschiedlichen Gründen in der Fleischindustrie gelandet sind, ausgezeichnet worden. Und ein Faible für Musik hat Furtwängler auch noch. Ihr Gesangstalent stellte sie gemeinsam mit Panik-Rocker Udo Lindenberg bei einem gemeinsamen Song unter Beweis. Besonders spannend: Die Mimin träume laut „B.Z.“ davon, eine musikalische Version ihres „Tatorts“ zu inszenieren. Schade: Konkrete Pläne gebe es wegen der Corona-Krise allerdings gerade keine. Kaum zu glauben, dass Maria, die in ihrer Rolle als verbrecherjagende TVKommissarin „Charlotte Lindholm“ die Herzen ihrer Fans eroberte, zunächst gar nicht Schauspielerin werden wollte! Auch die Mama schwärmt Tatsächlich studierte die Blondine nach dem Abitur Humanmedizin an der Universität Montpellier in Frankreich und wurde 1996 an der Technischen Universität München promoviert. Zwar arbeitete Maria einige Zeit in ihrem Beruf, entschied sich letztendlich jedoch für eine Karriere im Film-Business. Wie war es für Maria Furtwängler, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen? „Maria ist eine noch bessere Mutter als ich“, Maria Furtwängler: Kurzfilm-Fan mit Musical-Allüren Ohrfeige für jede Frau. Was ist das für ein Zeichen, wenn ein Boxer, der über 90 Kilo wiegt, eine Frau schlägt. Da verliert man den Glauben an unsere Rechtsprechung. Bei mir würde der nie wieder im Ring stehen“, entrüstete sich Halmich. „Ich bin fassungslos und sprachlos zugleich - und muss echt fast aufpassen, was ich sage, denn bei dem Thema bin ich sehr emotional. Die Tat ist eine Schande für unseren Sport und das Urteil ist verstörend.“ Natürlich gebe es Leute, die sagen, man sei nicht dabei gewesen und könne sich kein Urteil anmaßen, so die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. Doch das sehe sie anders. „Wenn die Frau nicht gerade mit einem Messer oder eine Pistole bewaffnet war, dann gibt es nichts, was es rechtfertigt, dass ein Boxer mit voller Wucht mit seiner Faust zuschlägt und einer Frau den Kiefer drei Mal bricht.Wobei mir die Diskussion zu kurz greift, wenn man das auf die Frau als Opfer reduziert. Es geht hier grundsätzlich um Gewalt an Schwächeren“, fuhr Halmich fort Die Box-Legende hat klare Worte Regina Halmich: Verstörendes Urteil sagte dazu ihre Mama Kathrin Ackermann, die selbst Schauspielerin ist, gegenüber „Frau im Spiegel“ und schwärmte weiter über ihre Tochter: „Sie ist sehr engagiert und kümmert sich um ihre Kinder ganz wundervoll, ohne ihnen auf den Geist zu gehen. Sie ist nicht nur als Schauspielerin unglaublich begabt und viel-seitig. Sie ist auch eine tolle Bildhauerin.“ Bild: Bei der Premiere des Musicals „Ku‘damm 56“ - Maria Furtwängler (rechts), Mutter Kathrin Ackermann (links) und Ursula Karven (Mitte). Fotos: highgloss.de Ärztin, Schauspielerin, Mutter – die Mimin hat’s drauf Köln. (cat) Katja Burkard, deren Wurzeln im Wester- wald liegen, holte sich vor wenig en Tagen bei „Schlag den Star“ im Battle gegen Olivia J ones den Sieg. Auf In- stagram schrieb die „RTL“-Mode ratorin zu einem Bild von sich mit ihrer Kontrahentin: „What a night!!! GE- WONNEN! Aber ganz knapp! Oli via war mir sehr dicht auf den Fersen und ich bedanke mich bei ihr für diesen lustigen, spannenden, auf regenden, lehrreichen und supertollen Abend!“ Auch wenn die meisten Zuschauer die Sendung unterhaltsam und di e Kandidatinnen sym- pathisch fanden, gab es doch eine Sache, die manchen Twitter-Usern negativ auffiel. So benutzte Burkard während der Show immer mal wieder das Pronomen „er“, um Olivia Jones anzuspreche n. Zudem unterstellte die 56-Jährige dem Paradiesvoge l einen Wettbewerbs- vorteil da er ja „ein Junge“ sei und sich somit von Natur aus mehr für schwere Maschinen wie Bagger interessie- ren müsse. Manche Nutzer fanden dies „respektlos“, da Jones ja als weibliche Kunstfigur auftritt. Selbst Mo- derator Elton schien sich vor der Sendung mit der „Gen- derfrage“ beschäftigt zu haben und fragte die Travestie- Künstlerin zu Beginn der Sendung nach ihren präferier- ten Pronomen. Olivia äußerte si ch dazu schlagfertig: „Das ist egal. Ich beackere das ganze Feld. Da kannst du nichts falsch machen.“ Sympathisch: Die Verliererin nahm ihrer Kontrahentin offenbar weder den Sieg noch die Bezeichnung „er“ übel. Nach der Sendung sagte Jo- nes: „Das war ein großer Spaß, anstrengend und super spannend. Ich habe am Anfang gez ittert vor Nervosität – und auch am Ende. Es war so kna pp. Aber es war wirk- lich eine große Erfahrung hier dabei zu sein. Und ich bin mit Katja immer noch befreundet. Das ist doch toll!“ Rosenheim. (cat) Jahrelang kämpfte Sophia Thiel mit ihrem Ge-wicht und dem Druck der Öffentlichkeit. Um endlich wieder zu sich selbst zu finden, nahm sich die Fitness-Influencerin 2019 eine Auszeit. Die 26-Jährige erklärte damals die traurigen Hintergründe ihrer Abwe- senheit. Der große öffentliche Druck, ihrem Ruf gerecht zu wer-den, durchtrainiert zu sein und sich ausschließ- lich gesund zu ernähren, sei für die Blondine zu viel ge- wesen. Sophia habe deshalb sogar eine Essstörung ent- wickelt. Vor wenigenMonaten mel dete sich Thiel endlich wieder bei ihren Fans zurück. Doc h ist fraglich, wie lan- ge die Rosenheimerin das durchhä lt. Denn der plötzliche Tod ihres geliebten Großvaters im Spätsommer warf die Bloggerin erneut aus der Bahn. „Mal wieder ein Video, das mir unglaublich schwerfällt und ich würde mir wün- schen, dass ich es nicht machen müsste. Aber ich kann das einfach nicht mehr, ich finde es nicht richtig, wenn ich auf happy Influencer mache, Dinge beiseiteschieben und so tue, als wäre nichts,“ bega nn Sophia ihren Post zum Tod ihres Opas auf Youtube. I hren strikt getakteten Lifestyle hat Sophia hinter sich gelassen. „Ich fühle mich tagsüber häufig müde/ersc höpft und habe den starken Wunsch, für mich alleine zu sein und mich zu- rückzuziehen - wenn ich dann alle ine bin, fühle ich mich antriebslos und will mich einfac h nur mit Essen auf- muntern/betäuben?! Ich weiß nicht was dafür der besse- re Begriff ist,“ beschrieb die Influe ncerin ihren Zustand. Klingt alles schwer nach einer Depression, aus der die junge Frau wohl ohne therapeut ische Hilfe kaum he- rausfinden dürfte. Suhl. (cat) Daniela Katzenberger und Lukas Cordalis platzen vor Stolz! Gemeinsam mit Tochter Sophia als putziger Weihnachtsengel stand das Ehepaar beim „Ad- ventsfest der 100.000 Lichter“ auf der Show-Bühne. Die drei sangen den Klassiker „Jingle Bells“ und strahlten bei Florian Silbereisen um die We tte. Vorab veröffentli- che die „Katze“ auf Instagram bereits ein Bild ihrer Kleinen im Engelskostüm, das im Rahmen der TV-Auf- zeichnung entstand. Dort bezeichnete Daniela sich an- gesichts der Bühnen-Premiere ihr er Tochter als „stolze Mutter“. Auch Vater Lucas Corda lis ist übrigens „stolz wie Oskar auf Sophia. Bei dem Auftritt hatte ich ein Tränchen im Auge“, verriet er „Bild“. Der Künstler ist sich sicher: „Costa schaut uns von oben zu und ist genau- so stolz wie ich auf seine Enkelin.“ Sophias Großvater, Schlagerstar Costa Cordalis, starb 2019 im Alter von 75 Jahren. Ob Sophia wohl in die Fuß stapfen ihres berühm- ten Opas schlüpfen will? „Ich sehe ja, wie wohl sie sich auf der Bühne fühlt“, so der Sänge r und fügt hinzu: „So- phia hat einfach Musik im Blut.“ Promi-Klatsch

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