Nordwest Sonntagsblatt

12. Dezember 2021 Seite 29 Wilhelmshaven. (NWS) Am Mittwoch, 15. Dezember, um 20.15 Uhr ist im UCI Kino in Wilhelmshaven die Liveübertragung der Oper „Tosca“ zu sehen. Kinogäste erleben die Stars der Klassikwelt so nah wie nie zuvor. Die romantische Welt des idealistischen Malers Cavaradossi und seiner sinnlichen Geliebten Tosca wird durch die Niedertracht des Polizeichefs Baron Scarpia gestört - mit fatalen Folgen. Mit Puccinis Tosca erwecken Elena Stikina, Bryan Hymel und Alexey Markov eine der beliebtesten Opern im Repertoire der Royal Opera zum Leben. Von den dämonischen Akkorden, mit denen sie bekanntermaßen beginnt, bis hin zu der brutalen, schockierenden Wendung am Schluss der Oper lässt die Spannung an keiner Stelle nach. In Jonathan Kents dramatischer Inszenierung treffen die Liebe und das Böse auf mitreißende Art aufeinander. Gesungen wird auf Italienisch mit deutschen Untertiteln (einschließlich zweier Pausen) Nur am kommenden Mittwoch, um 20.15 Uhr im UCI Kino Wilhelmshaven Puccinis Opern-Thriller „Tosca“ Dramatische Inszenierung: Die Oper „Tosca“ am Mittwoch auf der Kinoleinwand. Foto: UCI Ostfriesland. (NWS) Ein Großteil der Lüchterkark-Termine 2021 muss leider aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden. Die Konzerte am 16. Dezember in Sillenstede, am 17. Dezember in Wilhelmshaven-Heppens, am 18. Dezember in Leer und am 19. Dezember in Wiefelstede finden nicht statt. 2G plus macht es besonders im ländlichen Bereich fast unmöglich ein Konzert durchzuführen. Noch vor kurzem wollten die Friesenfolker um Gerd Brandt „trotzalledem und alledem“ auf Tour mit der Musik in d’Lüchterkarkgehen. Insgesamt waren 30 Konzerte von Ostfriesland bis zum Niederrhein, von der Elbe bis an die Ems geplant. „Wir sind unglaublich traurig und zugleich auch wütend. Denn die heutige Lage ist das Ergebnis einer Impfverweigerung weniger, die nun alle betrifft, weil man so wirtschaftlich keinen Konzertbetrieb auf die Beine stellen kann. Unsere Besucher haben auch Angst sich durch einen Konzertbesuch zu gefährden. Die aktuelle Entwicklung hat uns einfach überrollt“, so Gerd Brandt. Nun hoffen die sieben Künstler aus Ostfriesland, dem Oldenburgerland, aus Hannover und vom Niederrhein wenigsten zwischen den Jahren auf Borkum und dann im Januar vielleicht wieder in dieser Region zum Einsatz zu kommen. Eine endgültige Entscheidung darüber wollen sie spätestens in den Tagen vor dem 4. Advent treffen. Die abgesagten Konzerte sollen 2022 in genau einem Jahr nachgeholt werden. Bereits gekaufte Karten behalten dafür ihre Gültigkeit, können aber auch über die jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Konzerte sollen 2022 nachgeholt werden Absage der Lüchterkark-Termine 2021 Sande. (NWS) Die SOSBeratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einmal monatlich in den Räumlichkeiten des Sander Rathauses präsent. Familien aus Sande können das Angebot der Beratungsstelle kostenfrei in Anspruch nehmen. Den Ratsuchenden wird Unterstützung und Hilfe bei Erziehungsfragen, seelischen oder sozialen Problemen, Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten, Schul- oder Leistungsproblemen, Ängsten, Depressionen, Konflikten in der Familie, Partnerschaftsproblemen, Trennungen, Scheidungen und Umgangsregelungen angeboten. Dabei unterliegt das Beratungsangebot der Freiwilligkeit und der Schweigepflicht. Termine finden an jedem 4. Mittwoch im Monat von 14 bis 15:30 Uhr statt. Terminvereinbarungen bitte unter Telefon: 04461 3050. Die Erziehungsberatungsstelle ist eine Kooperation zwischen dem Landkreis Friesland und dem SOS-Kinderdorf Wilhelmshaven-Friesland. Mehr Informationen unter https://www.sos-kinderdorf.de/kinderdorf-wilhelmshaven Erziehungs- und FamilienBeratung Berlin. (NWS) Der positive Trend hält an: Fast 40 Prozent der Bundesbürger geben an, den Sperr-Notruf 116 116 zu kennen, so die neuesten Ergebnisse der aktuellen Marktforschung. Somit ist der Bekanntheitsgrad der 116 116 in den letzten vier Jahren um neun Prozent gestiegen. Wie schon in den Vorjahren zeigt sich, dass Menschen mit zunehmendem Alter eher vertraut sind mit dem Sperr-Notruf. Allerdings wird durch die Umfrage auch klar, dass manche den SperrNotruf 116 116 weiterhin nicht von der Rufnummer 116 117, der Kassenärztlichen Vereinigung, unterscheiden können. Zahlungskarten wie girocards oder Kreditkarten, Personalausweise, Online-Banking und SIM-Karten – all‘ diese können über die 116 116 gesperrt werden. Für Verbraucher ist die Nutzung des Sperr-Notrufs unkompliziert, denn eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht nötig. Der Service ist kostenlos, ein Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei, aus demMobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen. Wer möchte, kann sich auch die kostenlose Sperr-App herunterladen. 116 116: Wer kennt diese Nummer?

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