Nordwest Sonntagsblatt

12. Dezember 2021 Seite 31 Wilhelmshaven. (Za/ NWS) „Der Vorverkauf läuft auf Rekord-Niveau“, freut sich Michael Kundy, Betriebsleiter des UCI Kinos in Wilhelmshaven. Und das nicht nur in Deutschland. Der Hype auf das neue Blockbusterevent hat bereits Ticket-Systeme zum Absturz gebracht. Bundesweit sind die ersten Säle ausverkauft. Fans auf der ganzen Welt zählen fieberhaft die Tage bis zum Start von „Spider-Man: No Way Home“, der am kommenden Mittwoch, dem 15. Dezember, auch imWilhemshavener UCI-Kino anlaufen wird. Die Trailer versprechen bereits ein großes Spektakel. Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist die Identität unseres freundlichen Helden aus der Nachbarschaft Der neue Marvel-Film läuft bereits ab Mittwoch im UCI Kino Wilhelmshaven Im neuen Marvel-Film mit dabei: Jacob Batalon als Ned Leeds, Zendaya als MJ und Tom Holland als Peter Parker. Die Trailer versprechen bereits ein großes Spektakel. Benedict Cumberbatch spielt den Schurken Doctor Strange. Wilhelmshaven. (NWS) Wie es Felix Krull später noch ergangen wäre, wissen wir nur aus den Notizen von Thomas Mann, der ein ganzes Leben mit etlichen Höhen und noch mehr Tiefen für seinen fiktiven Hochstapler ersann. In dem berühmten unvollendeten Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil“ erfährt man hingegen nur etwas über seine Jugend, die erste Anstellung und den Auftakt einer Weltreise unter falscher Identität – und auch nur dieser Teil dient Regisseur Detlev Buck („Knallhart“) und Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Tyll“) nun als Vorlage für eine neue Kinoadaption des Klassikers.Sie gehen sogar noch weiter und konzentrieren sich in „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ vor allem auf das sogenannte „Dritte Buch“, das sie zudem noch einmal auf links drehen. Mit vielen Änderungen, darunter einem hinzugedichteten Liebesdreieck, aktualisieren sie den Klassiker und schaffen gerade keine trockene Literaturverfilmung, vor der alle, die Thomas Manns Schaffen im Deutschunterricht sezieren mussten, sowieso schreiend Reißaus nehmen würden. „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ ist ganz im Gegenteil ein unglaublich leichtfüßiger, sehr charmanter, toll ausgestatteter und wundervoll gespielter Kostümfilm übers Haben und Nicht-Haben von Liebe und Geld... Paris, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Der reiche Marquis Louis de Venosta (David Kross) ist über beide Ohren in die bürgerliche Zaza (Liv Lisa Fries) verliebt. Doch der Vater droht mit Enterbung und verlangt vom Sohn den Antritt einer Weltreise in wenigen Tagen. Die Angst vor der Armut bringt den Marquis in einem Nobelrestaurant ins Gespräch mit dem zu seiner Überraschung auch anwesenden Felix Krull (Jannis Niewöhner), der ihm bislang nur als höflicher, aber einfacher Hotelkellner Armand bekannt war.Auch Krull hat Angst vor der Armut, er kennt sie nämlich nur zu gut. So erzählt er dem Grafen, wie sein Vater sich umbrachte, die einst wohlhabende Familie bankrottging, er in einem Pariser Hotel landete und sich trotz des erpresserischen, ihm einen Großteil seiner Einnahmen abknöpfenden Oberkellners Stanko (Nicholas Ofczarek) mit sexuellen Dienstleistungen ein wenig Geld ansparen konnte - und von seiner eigenen großen Liebe, die mittlerweile ebenfalls in Paris weilt. Allerdings verschweigt er, dass es sich dabei um Zaza handelt und er nicht zufällig im selben Lokal wie der Marquis den Abend verbringt. Denn Krull hat einen Plan, der ihn endgültig aus der Armut befreien könnte. Aber ist er wirklich bereit, dafür seine Liebe aufzugeben? Bucks Thomas-MannAdaption ist in erster Linie ein extrem leichtfüßi- „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ als freie Romanadaption Charmanter Kostümfilm im Apollo ger, unglaublich charmanter Film. Liebesirrungen und -wirrungen finden hier vor opulenter Kulisse mit einer gehörigen Prise Humor zusammen. Neben den zahlreichen prominent (aber nicht immer hundertprozentig passend) besetzten Nebenfiguren erzählt Buck diesen Liebesreigen mit drei fast gleichberechtigten Protagonist*innen. Die sehr freie Romanadaption „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ ist ein extrem leichtfüßiger, ungemein charmanter Kostümfilm. Der Film läuft am Montag, 13. Dezember um 20.10 Uhr sowie amDienstag, 14. Dezember, um 17.25 Uhr im Apollo-Filmkunstprogramm des UCI Kinos Wilhelmshaven. 1957 wurde Thomas Manns unvollendeter Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ zum ersten Mal verfilmt. Detlev Buck hat ihn erneut als gepflegte Unterhaltung nach Daniel Kehlmanns Drehbuch inszeniert. Foto: NDR santen Vorverkaufsstarts könnte der Marvel-Film zum größten Kino-Highlight des Jahres werden. enthüllt – was seine Pflichten als Superheld mit seinem normalen Leben in Konflikt bringt und wodurch diejenigen, die ihm am meisten am Herzen liegen, in Gefahr geraten. Als er die Hilfe von Doctor Strange in Anspruch nimmt, um sein Geheimnis wiederherzustellen, reißt dessen Zauber ein Loch in ihre Welt und setzt die mächtigsten Schurken frei, die jemals ein SpiderMan in irgendeinem Universum bekämpft hat. Jetzt ist es an Peter, seine bisher größte Herausforderung zu meistern, die nicht nur seine eigene Zukunft für immer verändern wird, sondern auch die Zukunft des Multiversums. An der Seite von Tom Holland als Peter Parker, Zendaya als MJ und Jacob Batalon als Ned Leeds sind außerdem Benedict Cumberbatch als Doctor Strange, Jon Favreau als Happy Hogan und Marisa Tomei als Tante May zu sehen. Regie führt erneut Jon Watts, der bereits die Blockbuster-Vorgänger „Spider-Man: Homecoming“ und „Spider-Man: Far From Home“ inszenierte. Das Drehbuch stammt wieder von Chris McKenna und Erik Sommers. Spider-Man: No Way Home basiert auf den Comics von Stan Lee und Steve Ditko und wurde produziert von Kevin Feige und Amy Pascal. Als Executive Producers zeichnen Louis D’Esposito, Victoria Alonso, JoAnn Perritano, Rachel O’Connor, Avi Arad und Matt Tolmach verantwortlich. Allein aufgrund des raVorverkaufsrekord bei „Spider-Man: No Way Home“ Im neuen Blockbusterevent spielt Tom Holland die Hauptrolle. Nachdem Spider-Man demaskiert wurde, bittet er Doctor Strange um Hilfe, damit dieser sein Geheimnis wiederherstellt. Doch der Zauber reißt ein Loch in ihre Welt und setzt die mächtigsten Schurken frei, die jemals ein Spider-Man in irgendeinem Universum bekämpft hat. Fotos: Sony Pictures

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